|
Kontakt.
Impressum .
Seitenübersicht.
|
||
|
|
Projekte NaturschutzWarning: date() expects parameter 2 to be long, string given in /kunden/unaone.net/rp-hosting/24856/34747/stefan-schmaeling.de/kramer/_msdazu_share/share/artikelPHP.php on line 55 WanderfalkeBlick in die Bamberger Wanderfalkenkinderstube
Ein übergreifendes Projekt bei welchem sich das Umweltamt der Stadt Bamberg , die Bergwacht Bayern Bereitschaft Bamberg,die Sparkasse Bamberg Filiale Gaustadt, die Stadtwerke Bamberg Energie- und Wasserversorgungs- GmbH, der Landesbund für Vogelschutz in Bayern, Firma Kramer Burgebrach, der Betreiber der Turbinenanlage Erba , sowie die Initiative Artenschutz im Steigerwald beteiligten möchte mit einer innovativen Artenschutz- Umweltbildungsmaßnahme auf eine selten Vogelart sowie deren Lebensraumansprüche aufmerksam machen. Den Wanderfalken! Ursächlich für diesen extremen Rückgang waren Biozide, welche sich in der Nahrungskette angereichert hatten. Dieser Prozess führte massiven Fortpflanzungsstörungen, Eier mit toten Wanderfalkenembryonen, unbefruchtete Wanderfalkeneier, jedoch vor allem die zunehmende Dünnschaligkeit und damit verbunden das Zerbrechen der Eier, führten zum langjährigen Reproduktionsausfall. Auch der Freistaat Bayern war von diesem Rückgang stark betroffen, hier sank der Bestand zwischen 1950 und 1975 von ehemals 150 Paaren auf etwa 15 Paare ab. Nach dem Verbot der Schadstoffe stiegen die Wanderfalkenbestände deutlich an. Ausgehend von den Restpopulationen breiteten sich die Falken langsam wieder aus. Nördlich des Mains wurde die Wiederbesiedlung ehemaliger Verbreitungsgebiete durch Auswilderungen unterstützt. Aktuell leben in Bayern wieder etwa 200 Wanderfalkenbrutpaare. Die Erba Industiebrache beherbergt seit 2003 eines der bayerischen Wanderfalken-Paare. Im Jahre 2003 konnte ein übergreifendes Artenschutzprojekt dieser bedrohten Vogelart auf 70 Meter Höhe, bildlich gesprochen „unter die Flügel greifen“. Am Kamin der ehemaligen Erba wurde in einem spektakulären, über 8stündigen andauernden Einsatz, eine in ihrer Bauweise bis dahin in Bayern einzigartige über 200 kg schwere spezielle Wanderfalkennisthilfe montiert. Bereits im darauf folgenden Jahr konnte sich diese bewähren 2004 flogen vier, 2005 drei und 2006 wiederum drei Jungfalken aus. Damit scheint doch alles in Ordnung zu sein? Nein, denn Gefährdungen gibt es jedoch nach wie vor, lediglich die Varianten haben sich verändert. Horstplünderungen,Vergiftungen und Abschüsse und vor allem Nistplatzverluste sind nicht ungewöhlich!
Unser besonderer Dank geht an Theo Dremel, Franz Schmitt, Rudi Hübner, Kramer Günter , Klauer Toni,Jonas Dippold,Matthias Erlacher,Peter Bauer,Johanna Herdegen , Gerhard Kunze, Anton Link , Peter Bischoff , Michael Krüger , Hollfelder Jochen ,Keidel Walter, Theo Bogdan, Herrn Götter, Raimund Wörner, Dr. Jürgen Gerdes , Herrn Raab , Herrn Masobust., Ulrich Lanz , Rheinhard Hassler, Katarina Krys, Sven Brand , W.Schmidt-Bollman, Harald Möginger, ohne deren Unterstützung dieses Projekt so hätte nie stattfinden können.
|
|